Mauerschützenprozesse

    Aus WISSEN-digital.de

    Bezeichnung für die wegen Tötung von Flüchtigen an der innerdeutschen Grenze geführten Strafprozesse gegen DDR-Grenzsoldaten und ihre Vorgesetzten. Schätzungsweise 250 Menschen starben bei dem Versuch, die DDR illegal zu verlassen. Nach der Wiedervereinigung begann man, die "Mauerschützen" vor Gericht zu stellen, der erste Prozess gegen Grenzsoldaten begann 1991, weitere folgten. Die Prozesse und ihre Urteile sind umstritten und lösten öffentliche Diskussionen über die strafrechtliche Verantwortlichkeit von Grenzsoldaten und ehemaligen DDR-Funktionären aus.

    KALENDERBLATT - 17. Juni

    1789 In Frankreich wird die Nationalversammlung konstituiert.
    1950 Fünf der sieben Mitglieder der Arabischen Liga unterzeichnen einen kollektiven Sicherheitsvertrag.
    1953 In der DDR kommt es zum Volksaufstand, der niedergeschlagen wird.



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