Marie Jeanne Gräfin Dubarry

    Aus WISSEN-digital.de

    Mätresse Ludwigs XV.; * 19. August 1743 in Vaucouleurs, † 8. Dezember 1793 in Paris

    geborene: Marie Jeanne Bécu; alias: Jeanne de Vaubernier;

    Marie Jeanne Bécu, die sich später eine Zeitlang Jeanne de Vaubernier nennen ließ, arbeitete zunächst als Vorleserin und Gesellschaftsdame, dann als Modistin in einem Modesalon. 1768 lernte sie durch Vermittlung des Grafen Jean Dubarry König Ludwig XV. kennen, der sie zu seiner "Maitresse en titre" machte. Um die gesellschaftliche Stellung der Näherinnentochter am königlichen Hof zu sichern, wurde sie mit Guillaume, dem Bruder Jean Dubarrys verheiratet, was ihr den Adelstitel der Gräfin einbrachte. In die politischen Angelegenheiten mischte sich Madame Dubarry nur selten ein, sie trug allerdings zum Sturz des Ministers de Choiseul bei. Am 10. Mai 1774 starb Ludwig XV. an den Schwarzen Pocken. Die Gräfin Dubarry wurde auf Geheiß des neuen Herrschers Ludwig XVI. und Marie Antoinettes im Kloster Pont-aux Dames interniert. Später erhielt sie die Freiheit zwar zurück, wurde aber während der Französischen Revolution auf Befehl Robespierres am 8. Dezember 1793 hingerichtet.

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