Malaienbär

    Aus WISSEN-digital.de

    (Helarctos)

    Malaienbären sind vor allem in Südostasien, besonders in Birma (Myanmar), Sumatra und Borneo beheimatet, wo sie sich bevorzugt an den Rändern der tropischen Wälder aufhalten.

    Sie sind die kleinsten Vertreter unter den Großbären (nur bis zu 140 Zentimeter), haben ein kurzes, schwarzes Fell und einen gelborangefarbenen Brustfleck. Die lang gestreckte Schnauze der Tiere weist eine auffällige weiße Zeichnung auf.

    Der Malaienbär ist ein guter Kletterer. Das tag- und dämmerungsaktive Tier verbringt die Nacht in Baumhöhlen schlafend.

    Er ernährt sich vornehmlich von Früchten und Bären, aber auch Insekten und kleinere Wirbeltiere stehen auf seinem Speiseplan.

    Die Fortpflanzung der seltenen Einzelgänger findet zu unterschiedlichen Zeiten des Jahres statt. Nach einer Tragzeit von etwa gut drei Monaten bringt das Weibchen meist nur ein Jungtier zur Welt.

    Die zunehmende Waldrodung und Einengung des Lebensraumes haben dazu beigetragen, dass Malaienbären heutzutage zu den stark vom Aussterben bedrohten Tieren zählen.

    Systematik

    Gattung aus der Unterfamilie der Bären im engeren Sinne (Ursinae), zählt damit zur Familie der Großbären (Ursidae).

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