Magnetbandkassette

    Aus WISSEN-digital.de

    Magnetbandkassetten existieren für den Audiobereich und den Videobereich (Videokassette).

    Eine Magnetbandkassette für den Audiobereich ist ein bandförmiges Speichermedium für Aufzeichnung und Wiedergabe analoger oder digitaler elektrischer Signale. Die bauliche und funktionelle Einheit von Magnetband und umhüllender Kunststoffkassette wird als Magnetbandkassette bezeichnet. Die Kassette besitzt Aussparungen, in die Magnetköpfe und Transporteinrichtungen z.B. eines Kassettenrekorders oder Kassettendecks eingreifen können.

    Das Magnetband der Audiokassette besteht aus einer Trägerfolie, auf die eine magnetisierbare Schicht aus z.B. Eisenoxid oder Chromdioxid aufgebracht wurde. Das Band ist 3,81 mm breit und läuft mit einer Bandgeschwindigkeit von 4,76 cm/s.

    Eine Magnetbandkassette ist weitgehend geschlossen und das Band somit entsprechend staubsicher und vor Beschädigungen geschützt.

    Für Schallaufzeichnungen gebräuchliche und international weit verbreitete Kompaktkassetten für das Magnetband besitzen die Abmessungen 100 mm x 64 mm x 9 mm und haben meist eine Spieldauer von 60, 90 oder 120 Minuten (bei Nutzung beider Laufrichtungen des Bandes).

    Damit sich eine Audio-Magnetbandkassette beidseitig bespielen und abhören lässt, wird das Magnetband auf der beschichteten Vorderseite entlang der gesamten Länge in zwei Hälften (Spuren) geteilt. Diese Spuren werden beim Aufnehmen bzw. Abspielen am Magnetkopf des Gerätes (Kassettendeck, Kassettenrekorder, Walkman) vorbeigeführt. Geräte mit "Autoreverse"-Funktion besitzen zwei Magnetköpfe, die beispielsweise zuerst den oberen und nach Laufrichtungswechsel den unteren Teil des Magnetbandes abtasten. Ein Umdrehen der Kassette von Hand ist dadurch nicht mehr notwendig.

    Weitere Varianten und Formen von Magnetbandkassetten sind Endloskassetten (mit einem nach einem bestimmten System aufgewickelten Endlos-Magnetband) sowie Mini- und Mikrokassetten.

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