Magna Charta

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch: Magna Charta libertatum, "großer Brief der Freiheiten")

    von 1215, Staatsgrundgesetz Englands, eines der bedeutendsten Dokumente der politischen Geschichte Europas: lehensrechtlicher Vertrag zwischen der Krone und ihren Vasallen, den die Barone und Prälaten König Johann ohne Land aufzwangen, um seine überkommenen Pflichten und ihre Rechte verbrieft zu sehen; in den wichtigsten Artikeln erkannte der König das Widerstands- und das Steuerbewilligungsrecht der Barone an; musste seine Regierungshandlungen auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen lassen und durfte ohne Zustimmung der Versammlung der Kronvasallen keine Steuern erheben; aus diesen Abmachungen entwickelte sich das englische Parlament; ferner begründete die Magna Charta den englischen Rechtsstaat: Kein Freier durfte ohne rechtmäßiges Urteil seiner Standesgenossen gefangen gesetzt oder sonst bestraft werden; die Magna Charta wurde im Mittelalter mehrmals bestätigt, ihre Kernartikel gingen 1689 in die Declaration of Rights über.

    KALENDERBLATT - 26. Mai

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    1952 Die Außenminister Dean Acheson (USA), Antony Eden (Großbritannien), Robert Schumann (Frankreich) und Konrad Adenauer (Bundesrepublik Deutschland) unterzeichnen den "Vertrag über die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und den drei Westmächten", den Generalvertrag. Durch diesen wird das Besatzungsstatut aufgehoben. Die Bundesrepublik soll "gleichberechtigt in die europäische Gemeinschaft eingegliedert" werden.



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