Madrigal

    Aus WISSEN-digital.de

    (italienisch)

    ursprünglich einstrophiges italienisches Schäfergedicht, später mehrstimmiges weltliches italienisches Kunstlied. Themen des Madrigals sind häufig Liebe und Tod.

    In der italienischen Musik des 15. und 16. Jh.s begegnet das Madrigal als weltliches Kunstlied, mehrstimmiges Chorlied a cappella oder mit instrumentaler Begleitung. Bedeutende Madrigale schufen unter anderem C. Monteverdi in seinen Madrigalbüchern, G. da Venosa u.a.; außerhalb Italiens John Dowland in England, außerdem Niederländer wie A. Willaert und der in München wirkende O. di Lasso.

    Die späten Madrigale lösen sich vom mehrstimmigen Chorsatz und nutzen in kleinen Besetzungen (Solist und Generalbass) die neue Form der Monodie, um den Ausdruck zu steigern. Somit ist das Madrigal auch als Vorläufer der Arie anzusehen.

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