Lily Abegg

    Aus WISSEN-digital.de

    schweizerische Journalistin und Schriftstellerin; * 7. Dezember 1901 Hamburg, † 13. Juli 1974 Samedan (Graubünden)

    eigentlich: Elisabeth Abegg;

    Journalistin und Schriftstellerin, die durch ihr Werk Einblick in die kulturellen und wirtschaftlichen Unterschiede zwischen der östlichen und westlichen Welt schaffte und besonders zum Verständnis der ostasiatischen Kultur beitrug.

    Verbrachte den Großteil ihrer Kindheit in Yokohama (Japan); Abitur in Zürich, dann Studium der Volkswirtschaft und Staatswissenschaften in Genf, Hamburg und Heidelberg; 1925 Promotion in Hamburg.

    In den 1930er und 40er Jahren arbeitete sie als Zeitungskorrespondentin für deutsche Blätter wie die „Frankfurter Zeitung“ aus Tokio und China, nach 1945 als Journalistin und Redakteurin in der Schweiz. In späteren Jahren kehrte sie nach Japan zurück. Von dort aus war sie unter anderem für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ tätig, auch als Auslandskorrespondentin unter anderem für Südvietnam und Thailand. Die letzten zehn Jahre ihres Lebens arbeitete sie als Radio- und Fernsehjournalistin und Schriftstellerin in Zürich.

    Werke (Auswahl): „Chinas Erneuerung. Der Raum als Waffe“(1940); „Knigge für Asien“(1961); „Vom Reich der Mitte zu Mao Tse-tung“(1966); „Japans Traum vom Musterland. Der neue Nipponismus“(1973).


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