Libellen

    Aus WISSEN-digital.de

    (Odonata)

    Libellen kommen heute in rund 4 500 Arten auf der gesamten Welt vor. Ursprünglich waren sie nur in tropischen Gebieten beheimatet, von dort aus haben sie sich als Wasserbewohner bis in die nährstoffreichen Regionen des nördlichen Polarkreises verbreitet. Ihr Lebensraum sind Seen, Flüsse und Tümpel.


    Libellen unterscheiden sich je nach Art in Gestalt, Farbe und Größe. Allen Arten gemeinsam sind jedoch die zwei Paare schlanker, geäderter Flügel, der lange, dünne Hinterleib sowie die relativ weit vorne befindlichen Beine. Weiteres Kennzeichen aller Libellen sind die gut entwickelte Unterlippe mit den starken Mundwerkzeugen (die so genannte Fangmaske) und die großen Fassettenaugen. Wie die ausgewachsene Libelle, so lebt auch die Larve am bzw. im Wasser, wo sie einen Großteil der Zeit damit verbringt, so viel Fressen wie möglich aufzunehmen. Die ausgereifte Nymphe (Larve im letzten Stadium) begibt sich aus dem Wasser auf eine feste Unterlage, wo die Verwandlung zum Erwachsenenstadium beginnen kann. Nach mehreren Häutungen verbringt das fertige Insekt einige Zeit jagend am Ufer.

    Die Libelle ist ein ausgesprochen räuberisches Insekt, das ausschließlich tierische Nahrung zu sich nimmt.

    Die Paarung der Libellen vollzieht sich in genau abgegrenzten Territorien jeweils in der Luft. Die Weibchen legen die Eier entweder im Wasser ab oder heften sie an eine ihnen geeignet erscheinende Pflanze.

    Systematik

    Ordnung aus der Klasse der Insekten (Insecta).

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