Lärm

    Aus WISSEN-digital.de

    Geräusche von hoher Lautstärke. Die Empfindlichkeit des Menschen gegen Lärm hängt von dauerhaften (konstitutionellen) und augenblicklichen Umständen ab, wie geistige Konzentration, selbst verursachte Geräusche, Kopfschmerzen etc. Auch Lärm, der als solcher kaum wahrgenommen wird, hat nachweisliche Auswirkung auf körperliche Funktionen wie Verdauung, Pulsschlag, Durchblutung und Gehirnfunktion.

    Lärm wird unabhängig von der individuellen Lärm-Empfindlichkeit nach der Lautstärke in Phon gemessen, die mit Messinstrumenten exakt festgestellt werden kann. Leise Geräusche bis zu 30 Phon können nachts den Schlaf stören und gelten als Belästigung. Bei 65 Phon hat die Lärmbelästigung vorwiegend psychische Auswirkungen, die von der individuellen Empfindlichkeit bzw. Widerstandsfähigkeit abhängen. Lärm zwischen 65 und 90 Phon wird bereits als Körperverletzung gewertet, da er objektiv nachweisbare Schädigungen des Nervensystems hervorruft. Lärm über 90 Phon ruft außer Schwerhörigkeit schwere Schäden an Herz und Kreislauf sowie am gesamten Nervensystem hervor. Zur Verminderung des Lärms wurden verschiedene Empfehlungen und Verordnungen mit DIN-Normen erlassen.

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