Kuomintang

    Aus WISSEN-digital.de

    (chinesisch "Nationale Volkspartei") Abk.: KMT;

    jungchinesische Partei, die als geheime Bewegung 1905 von Sun Yat-sen gegründet wurde. Sie war Trägerin der Revolution 1911 und hatte besonders viele Anhänger in Südchina. Im Programm festgelegt auf die "Drei Grundsätze" Sun Yat-sens: "Nationales Eigenleben, Demokratie, Existenzsicherung für jedermann".

    1923 wurde die Partei von dem Sowjetrussen Borodin reorganisiert. Nach Sun Yat-sens Tod wurde Tschiang Kai-Tschek zum Anführer, der mit dem kommunistischen Flügel der Partei brach und sie allmählich zum Kampfinstrument gegen den Kommunismus und zur Grundlage seines eigenen Regierungssystems (Einparteienherrschaft als "Vormundschaftsperiode") machte, das nach dem Zweiten Weltkrieg zusammenbrach (Bürgerkrieg 1945-1949). Die Anhänger der KMT (ca. 2 Millionen Mitglieder) zogen sich mit Überresten der Armee auf die Insel Taiwan zurück. Unter wirtschaftlicher Hilfe der USA wurde unter Tschiang Kai-Tschek Taiwan aufgebaut. Zur weiteren Entwicklung siehe China Geschichte.

    KALENDERBLATT - 26. Juni

    1945 Die Charta der Vereinten Nationen (UNO) und das Statut für einen Internationalen Gerichtshof wird verkündet.
    1948 Die Luftbrücke nach Westberlin wird eröffnet, um die von den Sowjets eingeschlossene Stadt aus der Luft mit Nahrungsmittel zu versorgen. Sie dauert bis zum 16. April 1949.
    1963 Der amerikanische Präsident John F. Kennedy besucht Berlin und hält seine berühmt gewordene Rede, die er mit dem Satz: "Ich bin ein Berliner!" beendet.



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