Ku-Klux-Klan

    Aus WISSEN-digital.de

    Abk.: K. K. K.;

    1866 im Süden der USA gegründeter, rassistischer Geheimbund, der durch Terror die Vorherrschaft der Weißen über die farbige Bevölkerung aufrechtzuerhalten sucht. Der Klan ist streng hierarchisch gegliedert; traditionell ist die weiße Kapuzentracht und das Symbol des brennenden Kreuzes.

    1871 verboten, wurde der Ku-Klux-Klan 1915 wiedergegründet und hatte zeitweise über vier Millionen Mitglieder. Er verfolgte neben rassischen auch religiöse und ethnische Minderheiten (Katholiken, Juden) sowie Intellektuelle. Vorübergehender Niedergang durch den sozialen Wandel in den USA. Ab 1960 kam es wieder zu stärkeren Aktivitäten. Seit Mitte der 1970er Jahre wächst das Ansehen der Bundes im Süden der USA, die Anführer bewerben sich z.T. um öffentliche Ämter. Ende der 1980er Jahre zählte der Klan ungefähr 15 Organisationen mit ca. 5 000 Mitgliedern, unter anderem die "Ritter des Ku-Klux-Klan" ("Knights of the Ku Klux Klan"). In den 1990er Jahren bildeten sich Verbindungen zu verschiedenen rechsextremen und neofaschistischen Organisationen. Seit 1995 bekämpft der Ku-Klux-Klan schwarze Kirchengemeinden durch Brandanschläge auf deren Kirchen.

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