Kricket

    Aus WISSEN-digital.de

    (englisch)

    Schlagballspiel, das von zwei Mannschaften mit je 11 Spielern gespielt wird. Kricket gilt als die englische Nationalsportart, die Herkunft ist ungeklärt.

    Regeln in Kürze

    Die Regeln des Kricket-Spiels sind sehr kompliziert. Ziel des Spiels ist es, als Schlagmannschaft Läufe zu erzielen. Siegreich ist diejenige Mannschaft, die mehr Läufe erzielt hat. Die gegnerische Mannschaft versucht, den Schlagmann zum Ausscheiden zu bringen. Das Spiel wird von zwei Schiedsrichtern geleitet.

    Spielfeld

    Gespielt wird auf einem maximal 160 x 168 m großen Spielfeld, in dessen Mitte zwei Tore (Wickets) in einer Entfernung von 20 m stehen. Die Tore (drei senkrecht aufgestellte Holzstäbe im Abstand von 23 cm zwischen dem ersten und dem letzten Stab, darüber werden quer Stäbchen gelegt) sind auf der so genannten Wurflinie (Bowling Crease) postiert. Parallel zur Wurflinie befindet sich in einem Abstand von 1,22 m die Schlaglinie (Popping Crease).

    Ausrüstung

    Der rote Lederball hat einen Umfang von ca 22,5 cm und ist 156 bis 163 g schwer. Der hölzerne Schläger hat einen Gummigriff und ist 96,5 cm lang und 10,8 cm breit.

    Spieldauer

    Länderspiele (test matches) dauern fünf Tage zu je sechs Stunden, Ligaspiele drei bis vier Tage. Ist eine bestimmte Anzahl von Wurfserien erreicht, endet das Spiel vorzeitig. Pausen werden für die Mahlzeiten eingelegt (40 Minuten Mittags- und 20 Minuten Teepause, zwischen den Durchgängen je 10 Minuten).

    Spielverlauf

    Die Spiele bestehen aus ein oder zwei Durchgängen pro Spiel. Wenn zehn Schlagmänner einer Mannschaft oder der Kapitän der Schlagmannschaft ausgeschieden sind, ist ein Spiel beendet.

    Im Spiel wird zwischen der Feld- und der Schlagmannschaft unterschieden. Die Schlagmannschaft stellt zwei Schläger, einen an jedem Tor. Die gegnerische Mannschaft stellt den Werfer, der auf den gegenüberstehenden Schlagmann wirft, und einen Torwart, der das Tor hütet, das nicht vom Werfer besetzt ist. Die übrigen Spieler der Feldmannschaft positionieren sich so auf dem Feld, dass sie den Schlagmann zum Stoppen bringen beziehungsweise Läufe verhindern können.

    Nachdem der Werfer den Ball mit völlig gestrecktem Arm geworfen hat, schlägt der Schlagmann den Ball in jede beliebige Richtung. Anschließend läuft er zur gegenüberliegenden Schlaglinie. Wenn er den Lauf beginnt, läuft sein Mitspieler gleichzeitig zur Wurflinie, die der Schlagmann gerade verlassen hat. Erreichen beide das Ziel, ohne gestoppt zu werden, wird dies als Lauf (run) und damit als Punkt für die Schlagmannschaft gewertet. Auch Regelverstoß der Feldmannschaft wird mit Punkt bewertet.

    Ausscheiden des Schlagmanns

    Ein Schlagmann ist so lange im Spiel, bis er ausscheidet, unter anderem aus folgenden Gründen: ein Feldspieler fängt den geschlagenen Ball regelgerecht; der Ball erreicht vor dem Schlagmann das Tor, auf das dieser zuläuft (= ins Aus laufen); der vom Werfer kommende Ball trifft das Tor (d.h. ein Querhölzchen verschiebt sich); der Schlagmann behindert ein Mitglied der Feldmannschaft; beim Schlagen des Balles werden die Hölzchen mit einem Körperteil oder dem Schläger getroffen; der Schlagmann verhindert mit einem Körperteil, dass der Ball das Tor trifft und weiteres.

    Werferwechsel

    Geworfen wird in Serien von sechs, in manchen Ländern acht Bällen. Es wird abwechselnd von jeweils beiden Toren aus geworfen. Ein Werfer wirft eine ganze Serie, danach wird gewechselt (so genanntes over).

    KALENDERBLATT - 25. Januar

    1875 Der Reichstag beschließt das Zivilehegesetz. Das neue Eherecht verbietet eine kirchliche Hochzeit ohne den Nachweis der standesamtlichen Trauung.
    1909 Uraufführung von Richard Strauss' Oper "Elektra".
    1924 In Chamonix werden die ersten olympischen Winterspiele eröffnet.



    Drama, Drama ...

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