Krebs (Medizin)

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    Knoten aus Krebszellen im Querschnitt

    auch: Neoplasma; bösartige Geschwulst (Tumor). Vom ersten Krebsherd (Primärherd) aus können die Krebszellen über das Blut oder die Lymphwege an anderen Orten Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden. Bei seinem Wachstum zerstört das Geschwulst Nachbarzellen und -gewebe und verschließt Hohlräume wie Speiseröhre, Magen und Darm.

    Die Ursachen der Krebsentstehung sind vielfältig und noch nicht vollständig erforscht. Sicher zählen zu den Auslösern der Erbgutveränderungen in den betroffenen Zellen, was letztlich zum Krebs führt, langdauernde physikalische, chemische oder entzündliche Reize, Strahlen (UV-Licht, Röntgenstrahlen u.a.) und karzinogene Stoffe. Außerdem kann eine bestimmte Kombination von Erbanlagen Krebs begünstigen. Mit zunehmendem Alter steigt das Krebsrisiko.

    Die besten Heilungschancen bestehen bei einer frühzeitigen Radikaloperation, bei der der Tumor weit im Gesunden entfernt wird. Außerdem gibt es die Strahlenbehandlung zur Zerstörung der Krebszellen. Durch eine Chemotherapie wird versucht, das Krebswachstum zu hemmen. Für eine günstige Prognose ist eine frühe Diagnose entscheidend, die jedoch oft schwierig ist, da erste Anzeichen oft übersehen werden (Vorsorgeuntersuchung).

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