Konzern

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch-englisch)

    Zusammenschluss mehrerer rechtlich selbstständiger Unternehmungen unter einheitlicher wirtschaftlicher Führung und vielfach wechselseitiger finanzieller Beteiligung.

    Holding-Gesellschaft bzw. Horizontalkonzern: Vereinigung von Unternehmen der gleichen Produktionsstufe. Vertikalkonzern: Unternehmen verschiedener Produktionsstufen eines bestimmten Erwerbszweiges. Hat ein Unternehmen eine beherrschende Position gegenüber einem anderen Unternehmen (z.B. durch Anteilsmehrheit), so spricht man von einem Unterordnungskonzern. Schließen sich zwei gleichberechtigte Unternehmen zusammen, spricht man von einem Gleichordnungskonzern. Im weiteren Sinne spricht man auch bei gegenseitiger Beteiligung durch Anteile von 25 Prozent schon von einem Konzern.

    Gründe für Konzernbildung sind Vorteile bei der Rationalisierung, da Abteilungen verschmolzen und dadurch verkleinert werden können und Synergieeffekte auftreten. Außerdem verstärkt die Konzernbildung die Marktmacht und verbessert dadurch die Wettbewerbsposition. Durch Konzernbildung zwischen verschiedenen Branchen kann auch das wirtschaftliche Risiko gestreut werden. (Werden in einer Branche weniger Gewinne erwirtschaftet, können die anderen Branchen dies ausgleichen).


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    1961 Frankreich wird durch den dritten Aufstand in Algerien in eine schwere Krise gestürzt.
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