Konzern

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch-englisch)

    Zusammenschluss mehrerer rechtlich selbstständiger Unternehmungen unter einheitlicher wirtschaftlicher Führung und vielfach wechselseitiger finanzieller Beteiligung.

    Holding-Gesellschaft bzw. Horizontalkonzern: Vereinigung von Unternehmen der gleichen Produktionsstufe. Vertikalkonzern: Unternehmen verschiedener Produktionsstufen eines bestimmten Erwerbszweiges. Hat ein Unternehmen eine beherrschende Position gegenüber einem anderen Unternehmen (z.B. durch Anteilsmehrheit), so spricht man von einem Unterordnungskonzern. Schließen sich zwei gleichberechtigte Unternehmen zusammen, spricht man von einem Gleichordnungskonzern. Im weiteren Sinne spricht man auch bei gegenseitiger Beteiligung durch Anteile von 25 Prozent schon von einem Konzern.

    Gründe für Konzernbildung sind Vorteile bei der Rationalisierung, da Abteilungen verschmolzen und dadurch verkleinert werden können und Synergieeffekte auftreten. Außerdem verstärkt die Konzernbildung die Marktmacht und verbessert dadurch die Wettbewerbsposition. Durch Konzernbildung zwischen verschiedenen Branchen kann auch das wirtschaftliche Risiko gestreut werden. (Werden in einer Branche weniger Gewinne erwirtschaftet, können die anderen Branchen dies ausgleichen).

    KALENDERBLATT - 18. August

    1870 Im Deutsch-Französischen Krieg werden die Franzosen in der Schlacht von Saint Privat geschlagen. Saint Privat stellt die blutigste Schlacht des ganzen Feldzugs dar.
    1896 Der deutsche Kaiser Wilhelm II. führt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ein, das einen großen Schritt zur deutschen Rechtseinheit darstellt.
    1931 Zwischen dem von Finanznöten geplagten Deutschen Reich und seinen Reparationsgläubigern wird ein Stillhalte-Abkommen von einem halben Jahr vereinbart.



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