Koboldmaki

    Aus WISSEN-digital.de

    (Tarsius)

    Diese kleinen Affen leben in den Urwäldern Indonesiens, Borneos, der Philippinen und anderer malaiischer Inseln.

    Die relativ kleinen nachtaktiven Tiere erreichen eine Größe bis 20 Zentimeter; sie haben sehr große Augen, die dem Sehen in der Nacht optimal angepasst sind. Die hinteren Gliedmaßen bilden kräftige Sprungbeine, mit deren Hilfe sie sich hüpfend fortbewegen; die Arme sind kurz; Finger und Zehen sind sehr lang und an deren Enden mit Wülsten ausgestattet, die ein Abrutschen an den Zweigen verhindern. Die Krallen der zweiten und dritten Zehe dienen als Kletter- und Jagdwerkzeuge. Der lange Schwanz endet in einem charakteristischen Haarbüschel.

    Koboldmakis ernähren sich von Insekten und Kleintieren, am liebsten von Eidechsen, die sie mit der Hand fangen; den Tag verbringen sie schlafend im Gewurzel der Bäume; sie leben einzeln oder paarweise.

    Systematik

    Gattung aus der Familie der Koboldmakis (Tarsiidae) in der Teilordnung der Koboldmakiartigen (Tarsiiformes);

    Arten:

    Koboldmaki oder Gespenstertierchen (Tarsius tarsius)

    Celebeskoboldmaki (Tarsius spectrum)

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