Klaus von Dohnányi

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    deutscher Politiker; * 23. Juni 1928 in Hamburg

    schlug nach dem Krieg die juristische Laufbahn ein - er studierte in München, später an den US-Universitäten Columbia, Stanford und Yale; war in einer New Yorker Anwaltsfirma, v.a. aber bei Ford in Detroit tätig. Bei Ford in Köln leitete er ab 1965 die Planungsabteilung.

    1957 trat er in die SPD ein. 1968 holte ihn Karl Schiller als beamteten Staatssekretär ins Bundeswirtschaftsministerium,1969 war er parlamentarischer Staatssekretär für Bildung und Wissenschaft in Rheinland-Pfalz und kam über die Landesliste in den Bundestag. 1972 wurde er Bundesminister für Wissenschaft und Bildung, 1976 wechselte er als Staatsminister ins Auswärtige Amt. 1981 trat Klaus von Dohnányi den Posten des Regierenden Bürgermeisters seiner Vaterstadt Hamburg an.

    1988 zog er sich ins Privatleben zurück. Der Hamburger Senat verlieh von Dohnányi 2003 die Bürgermeister-Stolten-Medaille.

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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