Kimbern und Teutonen

    Aus WISSEN-digital.de

    nordgermanische Stämme, die Kimbern auf der kimbrischen Halbinsel (Chersonesus Cimbrica) im dänischen Nordjütland, die Teutonen vermutlich ebenfalls in Jütland wohnend; Südwanderung um 150 v.Chr.; besiegten 113 v.Chr. in den Ostalpen bei Noreia die mit den Norikern verbündeten Römer unter dem Konsul Papirius Carbo; wandten sich nach Gallien, siegten 109 v.Chr. über M. Tunius Silanus, 107 über L. Cassius Longinus; nach völliger Vernichtung des Heeres des Servilius Caepio bei Arausio 106 v.Chr. (größte Niederlage der Römer seit Cannae) streiften sie nach Spanien und teilten sich in zwei Marschsäulen: Die Kimbern gingen von Österreich, die Teutonen von Südgallien aus über die Alpen; Marius schlug die Teutonen bei Aquae Sextiae 102 v.Chr. und Marius und Qu. Lutatulus Catulus die Kimbern auf den Raudinischen Feldern bei Vercellae 101 v.Chr.; der Rest der Kimbern und Teutonen kehrte in die Heimat zurück, Splittergruppen siedelten vermutlich in Alpentälern.

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