Karl Graf von Piper

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    schwedischer Staatsmann; * 29. Juli 1647, † 29. Mai 1716

    Der aus kurländischer Familie stammende, in Schweden geborene Staatsmann erlebte unter Karl XI. den Höhepunkt seiner politischen Tätigkeit. Man sah in ihm die rechte Hand des Königs, vor allem in den Fragen der Innenpolitik. 1679 wurde er geadelt.

    Piper spielte im Zweiten Nordischen Krieg eine einflussreiche Rolle, wenn er sich auch gegen den jungen Karl XII. nicht immer durchsetzen konnte. Karl XII. ernannte ihn zum Königlichen Rat und erhob ihn in den Grafenstand. Bei Poltawa wurde Piper gefangen genommen. Er starb am 29. Mai 1716 in Schlüsselburg.

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