Karausche

    Aus WISSEN-digital.de

    (Carassius carassius)

    Verbreitungsgebiet

    Die Karausche kommt ursprünglich aus Ostasien, doch wie viele andere Karpfenfische ist sie durch den Menschen auch über Europa weit verbreitet worden. Sie bevorzugt stehende und langsam fließende Gewässer sowie pflanzenreiche Seen und Tümpel mit schlammigem Grund.

    Körperbau

    Die Karausche wird durchschnittlich 15 bis 30 Zentimeter, maximal 50 Zentimeter lang und erreicht ein Gewicht bis zu einem Kilogramm.

    Sie hat einen hochrückigen, gedrungenen, seitlich zusammengedrückten Körper, ein endständiges Maul ohne Bartfäden und eine verhältnismäßig lange Rückenflosse. Die Grundfärbung am Rücken und an den Seiten ist olivgrün bis braun, die Bauchseite ist gelblich bis rötlichweiß; am Schwanzstil befindet sich meist ein schwarzer Fleck.

    Ernährung und Fortpflanzung

    Die Karausche ist ein Allesfresser, neben Wasserpflanzen und wirbellosen Kleintieren vertilgt sie bei Nahrungsmangel sogar den eigenen Nachwuchs.

    Zur Laichzeit im Mai/Juni sucht die Karausche seichte, dicht bewachsene Uferstellen, wo ein Weibchen zwischen 100 000 und 300 000 klebrige Eier abgeben kann; diese haften an Wasserpflanzen und nach etwa fünf Tagen Brutzeit schlüpfen die Jungfische.

    Lebensweise

    Zur warmen Jahreszeit lebt die Karausche gesellig im Schutz von Wasserpflanzen, doch sobald es kälter wird gräbt sie sich in den Boden ein und verfällt in eine Art Winterschlaf. Wie kaum ein anderer Fisch erträgt die Karausche starke Erwärmung, Sauerstoffmangel und sogar organische Verschmutzung.

    Systematik

    Art aus der Unterfamilie der Echten Karpfen (Cyprininae) aus der Familie der Weißfische (Cyprinidae) in Unterordnung der Karpfenähnlichen (Cyprinoidei), die zur Ordnung der Karpfenfische (Cypriniformes) zählt.

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