Kapuzinerartige

    Aus WISSEN-digital.de

    (Cebidae)

    Diese Neuweltaffen kommen im Urwald Mittel- und Südamerikas vor. Sie leben in Trupps, in denen eine strenge Rangordnung herrscht. Sie verbringen die meiste Zeit auf Bäumen, die sie manchmal verlassen, um Fallobst oder Nüsse aufzuheben.

    Kapuzinerartige sind hervorragende Kletterer, deren langer Schwanz als Greifschwanz funktioniert, der allein den freischwingenden Körper tragen und auch wie eine Hand zum Ergreifen von Gegenständen verwendet werden kann. Ihre Körperlänge beträgt 30 bis 60 Zentimeter, der Schwanz ist oft noch einmal so lang. Der Kopf ist rund, auf dem Schädel trägt er eine dunkle "Kappe", die an die Kapuze der Kapuzinermönche erinnert.

    Den Beinamen "Winselaffen" verdanken sie ihren Rufen, die immer einen klagenden Unterton haben.

    Diese motorisch sehr geschickten Affen verzehren neben Früchten, Blättern und Insekten vor allem Nüsse, deren Schale sie mithilfe eines Steines aufschlagen. Kapuzineraffen gelten als die gelehrigsten und intelligentesten aller Neuweltaffen. Sie sind vom Aussterben bedroht.

    Systematik

    Familie aus der Überfamilie der Breitnasenaffen (Ceboidea) in der Teilordnung der Neuweltaffen (Platyrrhina).

    Bekannteste Gattungen:

    Brüllaffen (Ateles)

    Kapuziner (Cebus)

    Klammeraffen (Ateles)

    Nachtaffen (Aotes)

    Springaffen (Callicebus)

    Totenkopfäffchen (Saimiri)

    Wollaffen (Lagothrix)

    KALENDERBLATT - 3. Dezember

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