Kaninchen

    Aus WISSEN-digital.de

    (Oryctolagus)

    eigentlich: Altweltliche Kaninchen;

    die altweltlichen Vertreter der Kaninchen waren ursprünglich nur über weite Teile Europas verbreitet, wurden aber bereits ab dem 12. Jahrhundert wegen ihres schmackhaften Fleisches in Gefangenschaft gehalten und in die verschiedensten Teile der Welt verschleppt. Im 18. Jahrhundert gelangten einige Kaninchen auf dem Seeweg nach Australien, wo sie sich zu einer großen Plage entwickelten, da ihnen dort natürliche Feinde fehlten.



    Kaninchen sind kleinere Hasentiere, die eine Körperlänge von bis zu etwa 40 Zentimetern erreichen. Die geselligen Tiere haben im Vergleich zu anderen hasenartigen relativ kurze Ohren und Hinterbeine. In ihrer Lebensweise sind sie sehr anpassungsfähig und konnten sich so in den meisten Gebieten der Erde durchsetzen. Meist graben Kaninchen unterirdische Höhlensysteme in denen sie einen idealen Schutz vor Feinden finden.

    Kaninchen ernähren sich vornehmlich von Gräsern und Kräutern, fressen aber auch Beeren und Früchte.

    Kaninchen vermehren sich sehr stark. Die Paarungszeit findet in den Frühlings- und Sommermonaten statt. Das Weibchen bringt nach einer Tragzeit von etwa einem Monat unterschiedlich viele Jungtiere zur Welt. Das Weibchen kann bis zu sieben Mal pro Jahr werfen, es ist bereits einige Stunden nach Geburt wieder paarungsbereit und kann erneut gedeckt werden.

    Systematik

    Gattung aus der Unterfamilie der Hasenartigen im eigentliche Sinne (Leporinae).

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