Kaiserslautern

    Aus WISSEN-digital.de

    kreisfreie Stadt und Kreisstadt von Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz, an der Lauter und am Pfälzer Wald gelegen; ca. 100 000 Einwohner.

    Universität, Fachhochschule, Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, Software-Akademie, Japanischer Garten, Pfalztheater; Industriestandort (Autoteile, Nähmaschinen, Informations- und Kommunikationstechnologie).

    Geschichte

    Um 830 wurde erstmals der Königshof Lutra urkundlich erwähnt. Mit der Verleihung der Marktrechte durch König Otto III. im Jahr 985 und dem Bau einer Kaiserpfalz durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa im Jahr 1152 wurde die Entwicklung des Dorfes Lutra beschleunigt. Der Kaiser hielt sich mehrmals in Lutra auf (Jahrhunderte später erhielt die Stadt deshalb den Beinamen "Barbarossa-Stadt"). Einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte sie unter Pfalzgraf Johann Casimir, dem "Jäger aus Kurpfalz". Der Dreißigjährige Krieg und die Besetzung durch spanische, schwedische und französische Truppen verwüsteten Lutra.

    Unter Napoleon wurde Kaiserslautern Sitz einer Unterpräfektur. Nach Beendigung der napoleonischen Herrschaft kam die Stadt mit der gesamten Pfalz zu Bayern. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Fruchthalle gebaut, in der 1849 die pfälzische Revolutionsregierung tagte.

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    1862 Ernennung Bismarcks zum preußischen Staatsminister.
    1927 Reichsaußenminister Stresemann unterzeichnet die so genannte Fakultativ-Klausel des Statuts des Ständigen Internationalen Gerichtshofs. Damit wird der Internationale Gerichtshof in Den Haag auch für Deutschland zuständig.
    1946 In der amerikanischen Besatzungszone wird von der Militärregierung ein Bodenreformgesetz veröffentlicht, das bestimmt, dass Grundbesitz von 100 Hektar und darüber zur Landabgabe verpflichtet ist.



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