Judenverfolgung

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    antisemitische Maßnahmen, die seit der Zeit der jüdischen Diaspora (5. Jh. v.Chr.) bis in die heutige Zeit hineinreichen. Tumulthafte und mörderische Ausschreitungen gegenüber Juden ziehen sich durch die gesamte abendländische Geschichte, v.a. in Frankreich und im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.


    Nach der Aufklärung und der damit einhergehenden Judenemanzipation fanden Judenverfolgungen nur noch in Russland statt, bevor sie ihren grausamen Höhepunkt in den von der Nazidiktatur beherrschten Ländern fand (Holocaust). Nach den Nürnberger Gesetzen (1935) und den Pogromen der "Reichskristallnacht" (1938) wurden im Zuge der so genannten "Endlösung der Judenfrage" etwa 6 Millionen Juden in Konzentrations- und Vernichtungslagern gewaltsam in den Tod geschickt.

    Siehe auch Judentum.

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