Johannes Robert Becher

    Aus WISSEN-digital.de

    deutscher Schriftsteller und Politiker; * 22. Mai 1891 in München, † 11. Oktober 1958 in Ost-Berlin

    in seinem Frühwerk einer der führenden Lyriker des Expressionismus;

    ab 1919 war Becher Mitglied der KPD, ab 1954 bis 1958 Minister für Kultur in der ehemaligen DDR.

    Er schrieb Prosa und Gedichte; bekannt wurde er als der Verfasser des Hymnus "Auferstanden aus Ruinen", der von der SED-Führung 1949 zum Text der DDR-Nationalhymne erkoren wurde. Als Verfechter des sozialistischen Realismus vertrat er eine volkstümliche Gestaltung proletarischer Thematik, geeignet zur Beeinflussung der Massen.

    Hauptwerke: "Verfall und Triumph" (1914), "Das poetische Prinzip" (1957).

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    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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