Jerry Lee Lewis

    Aus WISSEN-digital.de

    amerikanischer Rock-and-Roll-Musiker; * 29. September 1935 in Ferriday, Louisiana

    Jerry Lee Lewis, genannt "Killer", zählt zu den Legenden des Rock and Roll. Der Sänger und Pianist hatte bereits als Vierzehnjähriger Auftritte - und 1957 war er durch die Singles "Whole Lotta Shakin' Goin' On" und "Great Balls of Fire" zum Superstar geworden. 1958 gehörten "Breathless" und "High School Confidential" zu den erfolgreichsten Songs des Jahres. Als die Presse herausfand, dass Lewis im Dezember 1957 die 13 Jahre alte Tochter seines Cousins geheiratet hatte, kam es zu einem Einbruch in seiner Karriere. Lewis verlegte sich auf die Country-Musik und konnte in den Country-Charts - vor allem zwischen 1968 und 1972 - viele Hits erzielen.

    In den 1970er Jahren begann er auch wieder Rock and Roll zu spielen. In den 1980er Jahren wurden Aufnahmen aus dem Jahr 1956 veröffentlicht, auf denen Lewis mit Elvis Presley, Johnny Cash und Carl Perkins auf einer informellen Jam-Session für Sun Records zusammen Musik macht. Zu seinem sechzigsten Geburtstag 1995 veröffentlichte Lewis das Album "Young Blood".

    2005 wurde Jerry Lee Lewis mit einem Grammy für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Trotz fortgeschrittenen Alters unternimmt er Tourneen, oft gemeinsam mit Little Richard und Chuck Berry.

    Alben (Auswahl)

    1958 - Jerry Lee Lewis

    1966 - Whole Lotta Shakin' Goin' on

    1969 - Rockin' Rhythm & Blues

    1974 - Rockin' & Free

    1987 - Keep Your Hands Off Of It!

    1995 - Young Blood


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