Jean-Baptiste Carpeaux

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    französischer Bildhauer und Maler; * 11. Mai 1827 in Valenciennes, † 11. Oktober 1875 auf Schloss Bécon bei Asnières

    Hauptmeister der französischen Plastik des 19. Jh.s, Schüler von Rude, bildete sich 1854-59 in Italien weiter, tätig in Paris.

    Carpeaux' Kunst ist eine Weiterbildung der von Rude und Barye angebahnten Entwicklung ins Barocke, Bewegte; auch Einflüsse der romantischen Malerei (Delacroix) auf die Skulptur. Seine malerische Behandlung des Steins rechnet mit dem Spiel von Licht und Schatten, die akademische Glätte der Materialbehandlung wird aufgelöst; daher Vorläufer Rodins.

    Auch als Maler bedeutend, kommt den Impressionisten nahe.

    Hauptwerke: "Ugolino und seine Kinder" (1863, Paris, Tuileriengarten), Giebelschmuck des Flora-Pavillons (Paris, Louvre), "Gruppe des Tanzes" (1869, Paris), Fassade der Großen Oper, "Die 4 Weltteile" (Paris, Jardin du Luxembourg), Büsten A. Dumas des Jüngeren und Garniers (Paris, Louvre).

    Etwa 3 000 nachgelassene Zeichnungen im Louvre, in der École des Beaux-Arts und im Stadthaus, Paris.

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