Instinkt

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    in der Biologie wird dieser Begriff in der Verhaltensforschung (Ethologie) verwendet, obwohl er durch die Verwendung in der Umgangssprache zu einer Vieldeutigkeit gelangt ist, die nicht immer dem entspricht, was in der Biologie damit gemeint ist. 1872 definierte der Psychologe William James Instinkt als Verhaltensfähigkeit zum Erreichen von Zielen, ohne diese zu kennen und ohne eine Erziehung und Erfahrung dazu erhalten oder besessen zu haben. Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz benutzte stattdessen den Begriff Triebhandlung.

    Mit Instinkt ist ein angeborener Mechanismus der Verhaltenssteuerung gemeint, der über angeborene Schlüsselreize ausgelöst wird, und der sich in einer geordneten Folge von genetisch festgeschriebenen Verhaltensmustern äußert. Der Ablauf dieser Muster ist sehr komplex, wie sich z.B. am Orientierungs- und Kommunikationsverhalten der Bienen zeigt. Dabei ist nicht jede Instinkthandlung zweckmäßig, da der Reiz ein festes Signal für die Handlung ist. Auch der Sexualtrieb ist im wesentlichen ein Instinkt.

    Wie weit beim Menschen jeweils von Instinkthandlungen gesprochen werden kann, ist nicht immer genau zu sagen, da hier Motivationen und der Intellekt eine besondere Rolle spielen, und die Instinkthandlung nicht einfach als Summe oder Kette von Reflexen erklärt werden kann. Sicher ist, dass im Frühstadium der menschlichen Entwicklung verschiedene Instinkte vorhanden sind.


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