Imitation (Musik)

    Aus WISSEN-digital.de

    Die Imitation ist für die Komposition der Renaissance, der franko-flämischen Musik und der niederländischen Vokalpolyphonie die wichtigste struktur- und formbildende Satztechnik. Ein melodisches Element (Motiv oder Soggetto) wird gleich oder ähnlich in der/den anderen Stimme(n) auf verschiedenen oder gleichen Tonstufen wiederholt. Die häufigsten Intervalle, die zwischen dem Soggetto und seiner Imitation liegen, sind Einklang, Quarte und besonders Quinte. Möglich sind auch andere Bewegungsrichtungen wie die Gegenbewegung und der Krebsgang sowie deren Kombination. Aus dieser Technik speisen sich auch die Entstehungsgeschichten von Ricercar und Fuge.

    KALENDERBLATT - 25. September

    1513 Entdeckung des Pazifiks durch eine Gruppe von Spaniern unter Führung von Vasco Núñez de Balboa.
    1792 Polen wird durch die Zweite Polnische Teilung zwischen Preußen und Russland aufgeteilt und auf einen kaum lebensfähigen Rest reduziert.
    1894 Gerhart Hauptmanns Schauspiel "Die Weber" wird in Berlin zum ersten Mal öffentlich aufgeführt, nachdem es von den preußischen Zensurbehörden freigegeben worden ist.



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