Il Rosso Fiorentino

    Aus WISSEN-digital.de

    italienischer Maler; * 8. März 1494 in Florenz, † 14. November 1540 in Paris

    eigentlich: Giovanni Battista di Iacopo di Guasparre;

    einer der Führer des Florentiner Frühmanierismus und Hauptmeister der Schule von Fontainebleau. Kennzeichnend für seine Tafelbilder sind Verformung des Naturvorbildes, Zerlegung des Körpers in geometrische Flächen, von der Realität gelöste Farben, unter denen kühle, häufig fahle Töne vorherrschen. 1530 übernahm Rosso Fiorentino in Fontainebleau die Oberleitung der Ausstattung des Schlosses. Sein Hauptwerk ist die dortige Galerie Franz' I., die er zu einem "Gesamtkunstwerk" ausgestaltete. Er war in allen künstlerischen Gattungen tätig und entwarf unter anderem auch Tafelsilber.

    Weitere wichtige Werke: "Himmelfahrt Mariä" (1517, Fresko, Florenz, SS. Annunziata), "Moses verteidigt die Töchter Jethros" (1523, Florenz, Uffizien), "Verklärung Christi" (1528-30, Città di Castello, Dom).

    KALENDERBLATT - 27. September

    1822 Jean-François Champollion legt das Ergebnis seiner Untersuchung des "Steins von Rosette" dar: Die ägyptischen Hieroglyphen sind keine Symbol- oder Bilderschrift, sondern eine phonetische Schrift.
    1825 Die erste Dampfeisenbahn befährt in England die Strecke zwischen Darlington und Stockton.
    1933 Der Königsberger Wehrkreispfarrer und Kirchenbeauftragte Hitlers, Ludwig Müller, wird zum evangelischen Reichsbischof gewählt. Damit wird auch die evangelische Kirche in Deutschland "gleichgeschaltet".



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!