Ikone

    Aus WISSEN-digital.de

    (griechisch: eikon, "Bild")

    Kultbild in der orthodoxen Kirche; den dargestellten Heiligen wird Verehrung entgegengebracht. Laut der Überlieferung wurden die Urbilder vom Evangelisten Lukas gemalt. Die Ikonenmalerei beruht deshalb auf einer strengen stilistischen Typisierung und enger Anlehnung an die Vorbilder, sie gilt als liturgische Handlung.

    Als Maltechnik werden meist Eitemperafarben verwendet, als Malgrund eine Holztafel. Der Bildhintergrund ist häufig mit Blattgold belegt oder mit Metallfolie überzogen.


    Geschichte

    Die Ikonenmalerei hat sich aus der antiken Bildnismalerei (ägyptische Mumienporträts) entwickelt, die ältesten erhaltenen Ikonen stammen aus dem 6. Jh. (Katharinenkloster am Sinai). Ende des 10. Jh.s erlebte die Ikonenmalerei einen starken Aufschwung, besonders in der byzantinischen Malerei des Mittelalters und in Russland. In Südosteuropa, Armenien, Georgien und Russland stand sie noch bis ins 17. Jh. in Blüte (A. Rubljow, S. Uschakow).

    KALENDERBLATT - 26. Juni

    1945 Die Charta der Vereinten Nationen (UNO) und das Statut für einen Internationalen Gerichtshof wird verkündet.
    1948 Die Luftbrücke nach Westberlin wird eröffnet, um die von den Sowjets eingeschlossene Stadt aus der Luft mit Nahrungsmittel zu versorgen. Sie dauert bis zum 16. April 1949.
    1963 Der amerikanische Präsident John F. Kennedy besucht Berlin und hält seine berühmt gewordene Rede, die er mit dem Satz: "Ich bin ein Berliner!" beendet.



    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!