Ignazio Silone

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    italienischer Schriftsteller; * 1. Mai 1900 in Pescina, † 22. August 1978 in Genf

    Dramen, Gedichte, Romane, Schriften mit sozialkritischer Thematik. Gründungsmitglied der Kommunistischen Partei Italiens, 1930 jedoch Abkehr vom Kommunismus. Silone war dezidierter Gegner des Faschismus, musste daher die Jahre zwischen 1930 und 1945 im schweizerischen Exil verbringen.

    Bedeutendstes Werk wurde der Roman "Fontamara", in dem der Kampf mittelitalienischer Kleinbauern gegen die faschistischen Machthaber dargestellt wird.

    Weitere Werke: "Brot und Wein" (1936), "Die Reise nach Paris" (1934), "Eine Handvoll Brombeeren" (1952), "Die Abenteuer eines armen Christen" (1969).

    Kalenderblatt - 9. Mai

    1976 Die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof wird in ihrer Zelle in Stuttgart-Stammheim tot aufgefunden. Meinhof beging während des Prozesses gegen sie und andere Mitglieder der Gruppe Selbstmord. Andreas Baader, der wie sie an der Gründung der Baader-Meinhof-Gruppe mitwirkte, nimmt sich im Oktober 1977 im selben Gefängnis das Leben.
    1993 In Paraguay geht bei den ersten demokratischen Wahlen seit der Gründung des Staats die Colorado-Partei als Sieger hervor. Juan Carlos Wasmosy Monti wird neuer Staats- und Regierungschef.
    1994 Nelson Mandela, seit 1991 Vorsitzender des ANC, wird zum ersten schwarzen Staatsoberhaupt und Regierungschef Südafrikas gewählt. Die Amtszeit des Friedensnobelpreisträgers dauert bis 1999 an.