Hospitalismus

    Aus WISSEN-digital.de

    1. Sammelbegriff für Krankheiten, die besonders in Krankenhäusern (Hospitälern) erworben werden. Das wichtigste historische Beispiel ist das Wochenbettfieber, das vor Einführung der Antibiotika und Hygienemaßnahmen verbreitet war. Heute stehen innerhalb eines Krankenhauses übertragene Infektionen im Vordergrund, die durch sehr widerstandsfähige Erreger verursacht werden, die durch Luft, Staub, Gegenstände, Essen und Personal übertragen werden.
    1. seelische Folgen eines längeren Heim- oder Krankenhausaufenthalts insbesondere bei (Klein-)Kindern, z.B. in Form von motorischer Unruhe, seelischen und intellektuellen Entwicklungsstörungen, Depressionen, Autismus, Lethargie, Ernährungsstörungen. Es handelt sich um psychische Nebenwirkungen infolge mangelnder gemüts- und gefühlsmäßiger Zuwendung und fehlender Bezugspersonen. Hospitalismus äußert sich in Spätfolgen wie sozialen Anpassungsschwierigkeiten oder einer niedrigen Frustrationstoleranz.

    KALENDERBLATT - 20. Juli

    1932 Reichskanzler Papen setzt die Regierung in Preußen ab, der letzten sozialdemokratischen Bastion in der Weimarer Republik.
    1944 Das Attentat auf Adolf Hitler (so genannter Zwanzigster Juli) schlägt fehl. Einer der Anführer des Putschversuchs, den nur wenige der Verschwörer überleben sollen, ist Graf von Stauffenberg.
    1954 Nach dem Fall des französischen Stützpunkts Dien Bien Phu gibt man in Frankreich den Krieg in Indochina für verloren und einigt sich mit den Viet-Minh auf einen Waffenstillstand.



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