Homosexualität

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    Sappho; Zeichnung von Philipp Stubenrauch

    gleichgeschlechtliche Liebe; die sexuelle Neigung ist auf das gleiche Geschlecht gerichtet und gleichzeitig mit Interesselosigkeit oder Abneigung gegen sexuelle Handlungen mit Partnern des anderen Geschlechts verbunden. Die homosexuelle Beziehung zwischen Männern wird auch als "schwul", die unter Frauen auch als "lesbisch" (Sapphismus, Tribadie) bezeichnet.

    Über die Entstehung der Homosexualität existieren verschiedene wissenschaftliche Theorien. Für die genetisch fixierte Homosexualität spricht ihr Auftreten in frühem Jugendstadium. Andererseits ist jeder Mensch zunächst bisexuell (Bisexualität). Daraus könnte geschlossen werden, dass bei Homosexualität in der Kindheit und frühen Jugend eine Hinwendung zur Heterosexualität nicht erfolgte.

    Heute ist Homosexualität in den meisten europäischen Ländern (abgesehen von dem sexuellen Verhältnis zu Abhängigen und Unmündigen) nicht mehr strafbar. Der Anteil der Homosexuellen in einer Gesellschaft ist vermutlich in allen Kulturkreisen und Epochen gleich, unterschiedlich hingegen sind ihre Bewertung in der Öffentlichkeit und die Toleranz seitens der Gesellschaft. Die Homosexualität spielte schon im antiken Griechenland eine Rolle, insbesondere die so genannte Knabenliebe (Ephebophilie) war eine öffentlich anerkannte, weit verbreitete Erscheinung. Als selbstverständliche Form der Sexualität galt die männliche Homosexualität auch im kaiserlichen China.

    Ggs. zu: Heterosexualität


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