Hofgericht

    Aus WISSEN-digital.de

    1. im deutschen Mittelalter das höchste Gericht. Unterstand unmittelbar dem König, bei seiner Abwesenheit dem Pfalzgrafen bei Rhein. Befugt unter anderem zur Bestrafung der Friedensbrecher, gewährte den Königsschutz, seit 1235 unter Vorsitz eines Hofrichters. Durch die Reichsreform Maximilians I. 1495 durch das Reichskammergericht ersetzt; auch in den einzelnen deutschen Territorien bildeten sich Hofgerichte als höchste Instanzen.
    2. das aus der (karolingischen) Fronhofsverfassung hervorgegangene Gericht eines grundherrlichen Hofbezirks. Als Standgericht zuständig für Streitfälle der vom Herrenhof abhängigen Bauern ("Hofgenossen") untereinander, im hohen Mittelalter teilweise auch für Streitigkeiten zwischen Grundherren und Bauern (nur in Angelegenheiten des betreffenden Hofes).

    KALENDERBLATT - 27. Februar

    1916 Beginn des Ringens um Verdun, dem Symbol der Materialschlachten des Ersten Weltkrieges.
    1933 Der deutsche Reichstag geht in Flammen auf. Die Nationalsozialisten nehmen den Reichstagsbrand als Vorwand ihre politischen Gegner zu verfolgen.
    1953 Die Bundesrepublik erkennt die Kriegsschulden an.



    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!