Herbert Henry Asquith

    Aus WISSEN-digital.de

    britischer Politiker; * 12. September 1852 in Morley (County Yorkshire), † 15. Februar 1928 in London

    Datei:Vk 10 308a.jpg
    Herbert Henry Asquith

    eigentlich: Herbert Henry, Earl of Oxford and Asquith;

    Asquith arbeitete zunächst als Anwalt und war von 1886 bis 1918 liberaler Abgeordneter im Unterhaus. In den Kabinetten William Ewart Gladstones und Archibald Roseberys bekleidete er zwischen 1892 und 1895 das Amt des Innenministers.

    Im liberalen Kabinett Sir Henry Campbell-Bannermans wurde er 1905 zum Schatzkanzler ernannt. 1908 trat er Campbell-Bannermans Nachfolge als Premierminister an. Asquith konzentrierte sich auf die Innenpolitik und veranlasste soziale Reformen, die den Einfluss der Lords begrenzten (Parliament Act, 1911) und unter anderen den Forderungen Irlands nach mehr Autonomie entgegenkamen (Home Rule Bill, 1913/14). 1916 wurde er als Regierungschef von David Lloyd George abgelöst und führte die nächsten zehn Jahre die Opposition an. Asquith wurde 1925 von Georg V. in den Adelsstand erhoben und nahm einen Platz im Oberhaus ein.

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!