Heinrich Eduard Dirksen

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    deutscher Jurist; * 13. September 1790, † 10. Februar 1868

    Dirksen war seit 1812 Professor an der Albertina in seiner Geburtsstadt Königsberg, wo er den modernen Geist der Rechtswissenschaft im Sinne Thibauts und Savignys gegen zum Teil erhebliche Widerstände förderte. Sein Hauptinteresse galt der römischen Rechtsgeschichte. Er arbeitete viel an in Königsberg befindlichen Justinian-Handschriften. 1829 ging er nach Berlin. Seine Hoffnung, an der dortigen Universität Fuß zu fassen, erfüllte sich nicht. Deshalb vertiefte er sich ganz in die wissenschaftliche Arbeit. Sein Hauptwerk war der juristischen Lexikografie gewidmet (1837 bis 1839). Nach seinem Tod gab sein Schüler Sanio seine Schriften in zwei Bänden heraus.

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