Hans Egon Holthusen

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    deutscher Schriftsteller und Kritiker; * 15. April 1913 in Rendsburg, † 21. Januar 1997 in München

    Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Tübingen, Berlin und München. Ab 1937 Lektor für ausländische Studenten an der Universität München und an der Deutschen Akademie, später Dolmetscher in München, wo er im April 1945 an der "Freiheitsaktion Bayern" gegen das NS-Regime teilnahm.

    Großen Einfluss übten auf Holthusen, der nach dem Krieg als freier Schriftsteller tätig war, die Dichtungen von T.S. Eliot und W.H. Auden aus. 1947 erschien der Gedichtband "Klage um den verlorenen Bruder", zwei Jahre später der Essayband "Der späte Rilke". 1956 wurde sein erstes erzählendes Werk veröffentlicht, der Roman "Das Schiff". Weitere Essaybände folgten, wie "Das Schöne und das Wahre", "Kritisches Verstehen", "Avantgardismus und die Zukunft der modernen Kunst" und "Plädoyer für den Einzelnen". 1971 erschien der Gedichtband "Uhrenvergleich".

    1961 bis 1964 leitete Holthusen im Auftrag des Münchener Goethe-Instituts das kulturelle Programm am Goethe-Haus in New York. Er war Mitglied der Akademie der Künste und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.


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