Gutes Sehen im digitalen Alltag - Wie Bildschirmarbeit, Lichtverhältnisse und die richtige Brille den Sehkomfort beeinflussen

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    Für sehr viele Leute gehören Computer, Tablet und Smartphone in der heutigen Zeit zum Alltag. Egal ob in der Freizeit, beim Lernen oder im Beruf richtet sich mittlerweile immer mehr Aufmerksamkeit auf digitale Displays. Grundsätzlich sind Augen nicht ungeeignet für Bildschirmarbeit, aber bei langer Arbeit an Bildschirmen können die Augen stark beansprucht werden. Folgen hiervon können vorübergehendes unscharfes Sehen sowie müde oder trockene Augen sein. Durch regelmäßige Pausen, gute Arbeitsbedingungen und eine geeignete Sehhilfe kann der Sehkomfort aber auf jeden Fall verbessert werden.

    Die Augen werden durch Bildschirmarbeit stark gefordert

    Das natürliche Sehverhalten verändert sich durch längeres Schauen auf einen Bildschirm. So blinzelt man deutlich seltener mit den Augen, wenn man konzentriert an einem Bildschirm liest oder arbeitet. Dadurch kann wiederum auf der Augenoberfläche der wichtige Tränenfilm schneller verdunsten und die Augen können sich gereizt und trocken anfühlen.

    Anspruchsvoll ist für die Augen außerdem die dauerhafte Fokussierung auf einen nahen Bereich. Durch die Einstellung für einen längeren Zeitraum auf eine ähnliche Entfernung kommt es gerade bei einer intensiven Bildschirmarbeit schneller zu einem Gefühl der Ermüdung.

    Wer die eigene Sehstärke schon länger nicht mehr hat überprüfen lassen, sollte außerdem daran denken, dass eine nicht korrigierte Fehlsichtigkeit diese Beschwerden und Probleme zusätzlich verstärken kann. Deshalb ist eine regelmäßige Überprüfung der Sehstärke beispielsweise beim Optiker eyes + more und die Anschaffung einer zu den aktuellen Werten passenden Brille ratsam.

    Den richtigen Abstand zum Bildschirm nicht unterschätzen

    Der Sehkomfort wird allerdings nicht nur durch die Dauer der Bildschirmarbeit beeinflusst, denn hier spielt ebenfalls die Arbeitsplatzgestaltung eine nicht unerhebliche Rolle. Hierzu gehört beispielsweise, dass der Monitor einen angenehmen Abstand hat und die Auflösung und Schrift so eingestellt sind, dass Inhalte auf dem Bildschirm ohne ein angestrengtes Sehen erkannt und gelesen werden können.

    Hierbei sollte sich die obere Kante des Monitors möglichst auf Augenhöhe oder minimal niedriger befinden. Dadurch kann dauerhaft eine ungünstige Kopfhaltung vermieden werden. Geachtet werden sollte außerdem auf die Entfernung zwischen Display und Augen und diese sollte so gewählt werden, dass Symbole und Texte bequem und gut erkannt werden können.

    Bei kleineren Displays, beispielsweise bei Tablets oder Smartphones, ist ein größerer Abstand allerdings nicht immer umzusetzen. Hier ist es dann umso wichtiger, regelmäßig den Blick vom Gerät zu lösen und für einen gewissen Zeitraum in die Ferne zu blicken.

    Die Anstrengungen durch Licht und Reflexionen nicht unterschätzen

    Starke Helligkeitsunterschiede zwischen der Umgebung und dem Bildschirm werden häufig als unangenehm empfunden. Entsprechend ist ein zu heller Monitor in einem ansonsten eher dunklen Raum nicht ideal für die Augen. Nicht weniger ungünstig sind allerdings direkte Sonneneinstrahlung und dadurch entstehende starke Reflexionen auf dem Bildschirm.

    Deshalb sollte der Arbeitsplatz nach Möglichkeit so eingerichtet werden, dass sich Lampen und Fenster nicht auf der Bildschirmoberfläche spiegeln. Zusätzlich ist eine gleichmäßige Raumbeleuchtung empfehlenswert, um den Kontrast zwischen Umgebung und Display nicht zu stark werden zu lassen.

    Regelmäßige Pausen entlasten die Augen

    Wer die Augen bei längerer Bildschirmarbeit entlasten will, kann das relativ einfach mit regelmäßigen Unterbrechungen tun. Hierbei muss es sich nicht um lange Pausen handeln, entscheidend ist vielmehr, dass man in dieser Zeit den Blick bewusst vom Monitor abwendet und man den Augen die Möglichkeit gibt, sich mal wieder auf eine größere Entfernung zu fokussieren.

    Orientieren kann man sich in diesem Zusammenhang gut an der sogenannten 20-20-20-Regel. Diese Regel besagt, dass man nach rund 20 Minuten Bildschirmarbeit für circa 209 Sekunden den Blick vom Bildschirm entfernen und auf einen Gegenstand in 20 Fuß (rund 6 Meter) Entfernung ausrichten soll.

    Wenn sich die Augen durch die Bildschirmarbeit trocken und gereizt anfühlen, kann ein bewusstes Blinzeln für ein wenig Entlastung der Augen sorgen. Handelt es sich allerdings um starke oder anhaltende Beschwerden, dann sollte unbedingt medizinischer Rat eingeholt werden.

    Welche Brille eignet sich für den digitalen Alltag?

    Leute, die viel am Computer arbeiten, können in Abhängigkeit von Sehsituation und Alter andere Anforderungen an eine Sehhilfe haben, als das etwa beim Lesen oder Autofahren der Fall ist.

    Sinnvoll können spezielle Bildschirm- oder Arbeitsplatzbrillen sein, weil diese darauf ausgerichtet sind, einen bestimmten Entfernungsbereich bestmöglich abzudecken. Bei Gleitsichtbrillen können sogar Sehschwächen in verschiedenen Entfernungsbereichen korrigiert werden. Allerdings braucht es manchmal ein wenig Zeit, um sich an eine solche Brille mit Gleitsichtgläsern zu gewöhnen.