Gesunde Ernährung mit Fast-Food

    Aus WISSEN-digital.de

    Sich in der heutigen Zeit gesund zu ernähren, fällt vielen Menschen schwer. Da sie tagsüber kaum Zeit haben, muss häufig Fast Food herhalten, um satt zu werden. Allerdings muss Fast Food nicht immer ungesund sein. Es gibt einige Möglichkeiten, mit dieser Form der Ernährung gesund zu bleiben.

    Fünf Mal täglich Obst und Gemüse

    Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat zehn Regeln entworfen, die man bei seiner Ernährung einhalten sollte, um gesund zu bleiben. Eine von ihnen ist, dass man pro Tag fünf Portionen Obst und Gemüse essen sollte, da hiermit nicht nur wichtige Nährstoffe, Ballaststoffe und gleichzeitig wenig Fett geliefert werden, sondern diese Nahrungsmittel gleichzeitig vor Krankheiten schützen können. Viele Zivilisationskrankheiten werden teilweise durch eine falsche Ernährung mitverursacht, dazu gehören zum Beispiel Bluthochdruck, Arteriosklerose oder der Herzinfarkt.

    Auf den ersten Blick hört es sich erschreckend viel an, fünf Mal am Tag eine Portion Obst oder Gemüse essen zu sollen. Mit etwas Geschick und Kreativität ist dies allerdings durchaus zu schaffen – auch wenn man häufig zu Fast-Food greift.

    Fast-Food bedeutet übersetzt nichts anderes als „schnelles Essen“. Damit ist also nicht nur der Hamburger gemeint, sondern auch die Butterstulle oder ein Joghurt können in Frage kommen. Bestellt man sich mittags mit der Bürogemeinschaft seine Mahlzeit über einen Lieferservice, kann man dort aus einer Vielzahl von Anbietern auswählen.

    Kleine Salatbeilage sinnvoll

    Für diesen Fall sollte man sich morgens einen kleinen Salat herstellen und ihn separat vom Dressing in die Bentobox einpacken. Selbst wenn man mittags die fettige Variante mit Pommes frites und Currywurst auswählt, kann man dazu seinen Salat essen. So stillt man zum einen den Appetit und nimmt zum anderen wichtige Vitalstoffe auf. Am besten ist es natürlich, wenn man sich das Gemüse frisch in der Teeküche schneidet, da so möglichst viele Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben. Dazu trinkt man vorzugsweise Mineralwasser, da dies keine Kalorien hat.

    Ein Hamburger einer Fast-Food-Kette ist nicht die gesündeste Variante einer Mahlzeit. Besonders das Brötchen ist in der Regel mit nützlichen Nährstoffen nur bedingt ausgestattet, die Ballaststoffe brauchen nicht erwähnt zu werden. Möchte man trotzdem nicht verzichten, kauft man sich morgens beim Bäcker ein Vollkornbrötchen, schneidet es auf und schichtet Frikadelle sowie Salatbeilage um. Der Hamburger ist dadurch um einiges gesünder.

    Fast-Food geschickt auswählen

    Sehr beliebt ist außerdem der Döner. Generell ist Hühnchen fettärmer als Lamm, dennoch gibt es einige Imbisse, bei denen besonders das Hühnchen fetttriefend geliefert wird. Generell sollte man um möglichst viel Gemüse bitten und auf Zusätze wie Schafskäse verzichten. Ein paar zusätzliche Oliven liefern ungesättigte Fettsäuren und Abwechslung auf dem Teller.

    Besonders gesund ist im Bereich der Fast-Foods Sushi. Die kleinen Röllchen sind fettarm und können daher ohne Bedenken gegessen werden, bis man satt ist. Reis, Algen und Fisch oder Gemüse sind hier zu einer schmackhaften Mahlzeit zusammengefasst und werden mit Sojasauce, Wasabi oder Ingwer abgeschmeckt. Wer den Tag mit einem Müsli mit geschnittenem Apfel oder einem Brot, das mit Tomaten oder Gurkenscheiben belegt ist, beginnt, als Zwischenmahlzeit ein Stück Obst isst und mittags dann seine Mahlzeit vom Lieferservice verschönert, kann durchaus einen vollwertigen Tag verbringen.

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