Gesetzgebende Gewalt

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Legislative (von lateinisch: lex "Gesetz");

    neben der vollziehenden Gewalt (Exekutive) und der rechtsprechenden Gewalt (Judikative) nach dem Prinzip der Gewaltenteilung eine der drei Gewalten in demokratisch verfassten Staaten. Die gesetzgebende Gewalt wird in repräsentativen Demokratien durch das Parlament (in der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundestag) verkörpert. In direkten Demokratien werden die Gesetze selber vom Volk bestimmt, was aber in großen Industriegesellschaften schwer zu verwirklichen ist. Siehe auch Gewaltenteilung, Parlamentarismus.

    KALENDERBLATT - 28. Juni

    1902 Der so genannte Dreibund, ein Geheimabkommen zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien, wird um fünf weitere Jahre verlängert. Das Abkommen hat im Kriegsfall entweder Bündnispflicht oder wohlwollende Neutralität zur Folge.
    1914 Der Erzherzog Franz Ferdinand, der Nachfolger des österreichischen Kaisers Franz Joseph und Oberbefehlshaber der Armee, wird vom serbischen Geheimbund "Die schwarze Hand" getötet. Dieses Ereignis wird zum Auslöser des Ersten Weltkrieges.
    1919 Die deutsche Delegation unterzeichnet den Versailler Vertrag. Da dieser Deutschland zum alleinverantwortlichen Schuldigen des Ersten Weltkrieges macht und Deutschland sehr harte Friedensbedingungen abverlangt, wird der Vertrag zum Bumerang für die Sieger: Der Vertrag ist mitverantwortlich für die Entwicklungen, die zum Zweiten Weltkrieg führen.



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!