Georges Clemenceau

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    französischer Politiker; * 28. September 1841 in Mouilleron-en-Pareds, Vendée, † 24. November 1929 in Paris

    Clemenceau war seit 1876 Abgeordneter. 1893 verlor der Politiker sein Mandat wegen seiner Verwicklung in den Panamaskandal. Der "le tigre" genannte Clemenceau setzte sich für die Wiederaufnahme des Dreyfusprozesses ein. Er gründete und leitete mehrere Zeitungen, die ihm auch als Sprachrohr seiner politischen Überzeugungen dienten.

    1902 erhielt Clemenceau einen Sitz im Senat, von 1906 bis 1909 und nochmals von 1917 bis 1919 war er Ministerpräsident. Er führte die Trennung von Kirche und Staat durch.

    Seine Marokkopolitik verursachte Spannungen mit dem Deutschen Reich und führte zu den Marokko-Krisen. Nach dem Ersten Weltkrieg vertrat er gegenüber Deutschland eine unnachgiebige Politik, deren Ausdruck die Durchsetzung der französischen Forderungen im Versailler Vertrag war.

    Nach seinem Sturz als Ministerpräsident und seiner Niederlage bei den Wahlen zum Präsidenten der Republik zog sich Clemenceau 1920 aus der Politik zurück.


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