George Tabori

    Aus WISSEN-digital.de

    britischer Regisseur und Schriftsteller; * 24. Mai 1914 in Budapest, † 23. Juli 2007 Berlin

    1936 emigrierte der gebürtige Ungar nach Großbritannien, wo er als Journalist arbeitete. 1947 ging er in die USA, 1971 zog er nach Deutschland. Er wurde dort als Dramatiker und Theaterregisseur tätig. Seit 1987 leitet er das Theater "Der Kreis" in Wien.

    Dramen sind unter anderem "Die Kannibalen" (1968), "Mutters Courage" (1979), "Mein Kampf" (1986), "Purgatorium" (1999). Tabori schrieb auch Romane ("Gefährten zur linken Hand", 1946) und Erzählungen ("Betrachtungen über das Feigenblatt", 1991) sowie Filmdrehbücher. 1981 entstand der Fernsehfilm "Frohes Fest".

    Insbesondere in den 1990er Jahren wurde er mit zahlreichen Preisen geehrt, unter anderem erhielt er 1992 den Büchner-Preis.

    Seine Autobiografie "Autodafé" erschien 2002.


    KALENDERBLATT - 17. Juli

    1789 Der französische König Ludwig XVI. wird aus Versailles ins revolutionäre Paris gebracht.
    1917 Der englische König Georg V. benennt im Ersten Weltkrieg seine Dynastie um. Um ein Zeichen gegen den Kriegsgegner Deutschland zu setzen, heißt sein Haus von diesem Tag an Windsor und nicht mehr Sachsen-Coburg-Gotha.
    1945 Die Potsdamer Konferenz, an der die Regierungschefs von Großbritannien (Churchill), der USA (Truman) und der UdSSR (Stalin) teilnehmen, wird eröffnet.



    Film und Fernsehen

    Zehn aus fast 300 Fragen zu Film und Fernsehen warten auf Sie. Also: Füße hoch, Popcorn und los!
    Jetzt quizzen!