Geheimtipp in Südtirol: Sterzing, die charmante Alpenstadt mit Vielfalt

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    Südtirol steckt voller Überraschungen: imposante Berge, glasklare Seen, Hunderte Kilometer Wanderwege sowie charmante Städte mit Wohlfühlgarantie. Das alles vereint eine charmante alpine Stadt im äußersten Norden Italiens: Sterzing. Wer hierher kommt, kann ganzjährig etwas erleben – mit der ganzen Familie.

    Das Wipptal lädt Besucher ein

    Die Reise in den Norden Italiens lohnt sich, vor allem für Naturfreunde und Liebhaber des Aktivurlaubes. Das Wipptal hat dabei seinen ganz besonderen Reiz, denn in der Nähe von Sterzing treffen viele Täler im Talkessel aufeinander, was eine spektakuläre und abwechslungsreiche Bergkulisse mit sich bringt: Pfitscher Tal, Ratschingstal, Ridnauntal, Pflerscher Tal.

    Es ist ein idealer Ausgangspunkt für kilometerlange Wanderungen, für Skisport oder einfach, um die Seele baumeln zu lassen. Viele Besucher kennen Italien vor allem durch das mediterrane Klima oder die Metropolen Rom, Venedig oder Mailand. Doch hoch im Norden des Landes zeigt sich in Sterzing und Umgebung ein völlig anderes Bild. Ruhe und viel Natur statt überfüllter Plätze und Schlangestehen.

    Wer dennoch ein wenig städtisches Flair erleben möchte, kann sich auf den Weg in die Altstadt von Sterzing machen. Das imposante Highlight, der Zwölferturm, erzählt von der aufregenden Geschichte und ist ein ideales Fotomotiv: im Hintergrund die Berge, zu Füßen die charmanten Gässchen. Auch die ehemalige Kaiserin Sissi ließ sich auf ihren unzähligen Durchreisen durch das Wipptal von dieser malerischen Kulisse verzaubern. Wer selbst auf diesen Spuren wandeln möchte, kann sich in ein besonderes Romantik Hotel einbuchen, denn davon gibt es inmitten der herrlichen Natur einige.

    Erlebnisse im oberen Eisacktal: Wandern in imposanter Berg-Skyline

    Nicht nur die Bergwelt in Sterzing und Umgebung erzählt von einer aufregenden Geschichte, geprägt durch Urkräfte, sondern auch die Wanderwege in der Region. Einige von ihnen sind Pfade, die schon vor Hunderten Jahren genutzt wurden und bis heute auf die höchsten Gipfel oder entlang der weiten Wiesen führen.

    Das Wanderwege-Netz ist hier weitverbreitet und für fast jeden geeignet. Darunter befinden sich zahlreiche Themenwanderwege, wie zum Barbianer Wasserfall oder der Erlebnis-Rundwanderweg Lorggen auf der Plose. Sanfte Anstiege sind ideal für Wanderausflüge mit der gesamten Familie. Zum leichteren Ausgleich der Höhenunterschiede stehen Sessellift und Gondelbahn zur Verfügung. Wer es ambitionierter mag, kann sich auf einen der Gipfelwege begeben oder sich ein besonderes Erlebnis gönnen: den Sonnenaufgang auf dem Gipfel, wobei der Aufstieg schon in der Nacht beginnt. Oben angekommen, zeigt sich die Bergkulisse in den schillernden Rot-Orangetönen und ist eine Wohltat für die Augen.

    Funsports im Alpenpanorama immer beliebter

    In der Geschichte Italiens sind Funsportarten noch nicht lange Bestandteil. Rafting, Paragleiten, Hochseilgarten oder Golf wurden erst in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten richtig populär in Südtirol. Die Gebirgsflüsse bieten beispielsweise optimale Voraussetzungen, um Wildwasser-Abenteuer auf dem Eisack-Fluss zu erleben. Ein herrliches Abenteuer für Groß und Klein, vor allem von Mai bis Oktober. Sobald die Temperaturen sinken und sich die ersten Eiskristalle entlang des Flusses bilden, gibt es Abenteuer der ganz anderen Art.

    Mit den ersten Schneeflocken bekommt die Landschaft ein völlig neues Bild und lädt beispielsweise zu Schneeschuhwanderungen oder Wildnis-Entdeckertouren ein. Darf es auch im Winter rasanter zugehen, stehen zahlreiche Rodelstrecken zur Verfügung, die längste davon ist 10 km lang und befindet sich auf dem Rosskopf.

    Mit dem Rad Südtirol kennenlernen

    Südtirol ist nicht nur ein Paradies für Wanderfreunde oder Skifahrer, sondern auch für Radfahrer. In den Bergen gibt es zahlreiche Radtouren entlang der Wiesen oder bis zum Gipfel. Ambitionierte Fahrer kommen auf speziellen Mountainbike-Strecken auf ihre Kosten. Durch die Höhenunterschiede wird Radfahren in Sterzing und Umgebung zu einem fordernden Erlebnis, doch mit einem E-Bike wird auch der größte Anstieg zum Kinderspiel. Mittlerweile hat sich die Region auf die innovativen Radabenteuer eingestellt und bietet neben einem gut ausgebauten Ladestationen-Netz auch zahlreiche Verleihmöglichkeiten.

    Für ganz ambitionierte Fahrer wartet eine Radreise der besonderen Art von München nach Venedig. Ein Zwischenstopp in Sterzing lohnt sich und gibt Zeit zum Verschnaufen. Die Gesamtstrecke führt auf befestigten Wegen durch die Naturgewalt Italiens, immer umringt von Bergen und viel Grün. Bei dieser Distanz, bei der auch einige Höhenmeter zurückzulegen sind, ist ein E-Bike empfehlenswert, um die Schönheiten der Natur auch ohne kräftezehrenden Treten genießen zu können. Damit unterwegs nachgeladen werden kann, stehen in Südtirol über 30 Lademöglichkeiten zur Verfügung. Während der Akku Kraft tankt, bleibt Zeit für eine Verschnaufpause sowie eine leckere Brotzeit.

    Südtirol hat eine lebendige Geschichte zu erzählen

    In Sterzing und Umgebung gibt es auch für Geschichtsliebhaber viel zu entdecken. Burgen und Schlösser erzählen von der eindrucksvollen Historie und Traditionen. Burg Sprechenstein wurde bereits 1241 erbaut und thront hoch über Sterzing. Nach zahlreichen Kämpfen in Mitleidenschaft gezogen, glänzt sie heute sorgfältig renoviert und lädt zum Entdecken von außen ein.

    Auf den Spuren der Grafenfamilie von Thurn und Taxis können Besucher auf der Burg Reifenstein wandeln. Sie gehört zu den kunsthistorischen Schätzen der Region und ist besonders gut erhalten. Eine Besichtigung ist ein besonderes Erlebnis für Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Mit Audiotouren oder Smartphone-Guides erfahren Besucher interessante Geheimnisse, die sich hinter so mancher Mauer verbergen.

    Tipp: Wer nicht nur hoch hinaus, sondern auch tief hinab möchte, sollte das Bergwerk besuchen. Das Landesmuseum erzählt die aufregende, für die Region typische Bergbaugeschichte und lädt auch zum Anfassen ein. Ein Erlebnis für die ganze Familie, denn die über 150 Jahre alten Maschinen haben viel zu erzielen.

    Ein Highlight ist hier der sogenannte Klimastollen. Er befindet sich in 1.100 m Tiefe im Berg und bietet ein unvergessliches Atemerlebnis. Vor allem in der Pollenzeit nutzen viele Besucher diesen Ort, um ohne Reizungen durchzuatmen und das feucht-kühle Klima zu genießen. Um vom Alltag abzuschalten, werden im Stollen klangvolle Erlebnisse der besonderen Art angeboten: faszinierende Musik erzeugt durch zahlreiche Instrumente wie Klangschalen und Gongs. Die Akustik ist durch die Stollenwände ganz besonders und umschließt Besucher wohlig-wohltuend. Ein geheimnisvoller Ort, um sich von den Strapazen des Alltags zu erholen.

    KALENDERBLATT - 25. September

    1513 Entdeckung des Pazifiks durch eine Gruppe von Spaniern unter Führung von Vasco Núñez de Balboa.
    1792 Polen wird durch die Zweite Polnische Teilung zwischen Preußen und Russland aufgeteilt und auf einen kaum lebensfähigen Rest reduziert.
    1894 Gerhart Hauptmanns Schauspiel "Die Weber" wird in Berlin zum ersten Mal öffentlich aufgeführt, nachdem es von den preußischen Zensurbehörden freigegeben worden ist.



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