Funkpeilung

    Aus WISSEN-digital.de

    die Standortbestimmung eines Flugzeuges oder Schiffes mithilfe von Funksignalen. Dabei wird der Winkel zwischen einer Bezugsrichtung (z.B. geografisch Nord) und der Richtung zu einem Funksender mit einer Peilanlage gemessen. Durch Bildung des Schnittpunktes von mindestens zwei Peilrichtungen ist eine Standortermittlung möglich. Eine Peilanlage besteht im wesentlichen aus einer richtungsabhängig wirksamen Antenne, einem Peilempfänger und einer Einrichtung zur Winkelanzeige.

    Es werden Eigenpeilung und Fremdpeilung unterschieden. Bei der Eigenpeilung bestimmt der Bordfunker seinen Standort selbst, indem die Richtungen zu mindestens zwei Sendern bekannten Standortes gemessen werden. Es ergeben sich daraus mindestens zwei Standlinien, in deren Schnittpunkt sich der unbekannte Standort befindet. Bei der Fremdpeilung melden mindestens zwei Peilanlagen an bekannten Standorten die Richtungen zum Sender am unbekannten Standort, der sich als Schnittpunkt der Standlinien ergibt.

    KALENDERBLATT - 10. Dezember

    1909 Der deutsche Physiker Karl Ferdinand Braun erhält den Nobelpreis für Physik zusammen mit dem Italiener Guglielmo Marchese Marconi. Beide Forscher haben wertvolle Erkenntnisse auf dem Gebiet der drahtlosen Telegrafie gewonnen. Der deutsche Chemiker Wilhelm Ostwald erhält den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über Katalyse, chemische Gleichgewichte und Reaktionsgeschwindigkeiten.
    1934 Von Otto Neustädter-Stürmer, Bundesminister Österreichs für soziale Verwaltung, werden die Satzungen des Gewerkschaftsbunds erlassen.
    1997 Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth muss einem Entschluss des Verwaltungsgerichts Köln zufolge von der FDP rund 10,4 Millionen DM zurückfordern. Die Partei erhielt im Jahr 1996 im Rahmen der Parteienfinanzierung 12,4 Millionen DM ausgezahlt.



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