Friedrich Torberg

    Aus WISSEN-digital.de

    österreichischer Schriftsteller; * 16. September 1908 in Wien, † 10. November 1979 in Wien

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    Friedrich Torberg

    Torberg lebte und arbeitete als Journalist und freier Schriftsteller, schrieb für das "Prager Tagblatt", die "Frankfurter Neue Zeitung", die "Weltbühne" und die "Neue Rundschau".

    Seine Artikel zeichnen sich durch bedingungslose Polemik gegen Kommunismus, Nationalsozialismus und jegliche totalitäre Ideologie überhaupt aus.

    Vor den Nationalsozialisten flüchtete er 1938 erst in die Schweiz, dann über Frankreich und Portugal in die USA. 1945 wurde er amerikanischer Staatsbürger und kehrte 1951 nach Österreich zurück, wirkte dort beim Rundfunk, beim "Kurier" und für deutsche Zeitungen als Theaterkorrespondent.

    Er schrieb viele erfolgreiche Romane, in denen er sich vor allem mit der Tragik des Judentums im 20. Jh. auseinandersetzt. Schon als Zwanzigjähriger veröffentlichte er den erfolgreichen Roman "Der Schüler Gerber", durch den er auf Anhieb literarischen Ruhm erwarb. Außerdem war er als Übersetzer von E. Kishon tätig. Torberg erhielt zahlreiche Preise, Auszeichnungen und Orden.

    Hauptwerke: "Hier bin ich, mein Vater" (1948); "Die zweite Begegnung" (1950); "Süßkind von Trimberg", (1972).

    KALENDERBLATT - 20. Juli

    1932 Reichskanzler Papen setzt die Regierung in Preußen ab, der letzten sozialdemokratischen Bastion in der Weimarer Republik.
    1944 Das Attentat auf Adolf Hitler (so genannter Zwanzigster Juli) schlägt fehl. Einer der Anführer des Putschversuchs, den nur wenige der Verschwörer überleben sollen, ist Graf von Stauffenberg.
    1954 Nach dem Fall des französischen Stützpunkts Dien Bien Phu gibt man in Frankreich den Krieg in Indochina für verloren und einigt sich mit den Viet-Minh auf einen Waffenstillstand.



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