Fernando Arrabal
Aus WISSEN-digital.de
spanischer Schriftsteller; * 11. August 1932 in Melilla
eigentlich: Fernando Arrebal Terán;
Seit 1955 lebt Fernando Arrabal in Frankreich und schreibt seitdem überwiegend in französischer Sprache. "Panisches Theater" nennt er seine Dramatik, die in der Tradition des Surrealismus steht. Der im nordafrikanischen Melilla geborene Schriftsteller sucht nach politischer Aussage und nach den Wurzeln der Gewalt in der Gesellschaft. Er bedient sich dabei provozierender und schockierender Mittel der Darstellung. Seit 1968 gibt er die Zeitschrift "Le Théâtre" heraus. Arrabal erhielt 1983 den Nadal-Preis.
Unter seinen Dramen sind zu nennen: "Picknick im Felde" (1952), "Guernica" (1961), "Garten der Lüste" (1969) und "Der tausendjährige Krieg" (1972). Arrabal schrieb auch bedeutende Romane wie "Baal Babylon" (1959), den er 1971 verfilmte, "Riten und Feste der Konfusion" (1967), "Hohe Türme trifft der Blitz" (1983) und "La tueuse du jardin d'hiver" (1994).
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