Felix von Eckardt

    Aus WISSEN-digital.de

    deutscher Journalist und Politiker; * 18. Juni 1906 in Berlin, † 11. Mai 1979 auf Capri

    Felix von Eckardt war eine der prägenden Gestalten des deutschen Nachkriegsjournalismus. Im Dritten Reich als Drehbuchautor tätig, trat er im September 1945 als Chef des Ressorts Außenpolitik in den Bremer "Weser-Kurier" ein und wurde bald einer der beiden Mitherausgeber. Nach der Währungsreform, der Bildung des Parlamentarischen Rates und der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde er Chef des Presse- und Informationsamtes unter Bundeskanzler Adenauer. Von 1952 an prägte Eckardt in der Bundeshauptstadt Bonn einen ganz besonderen Stil im Umgang mit Journalisten des In- und Auslandes. Eckardt war nicht nur Pressechef, sondern Vertrauter des Kanzlers, wenn nicht gar dessen engster Berater.

    1958 wurde Eckardt Staatssekretär und zwischenzeitlich deutscher Beobachter bei den Vereinten Nationen in New York, denen die Bundesrepublik Deutschland damals noch nicht angehörte. Ab 1962 war er Bundesbevollmächtigter in Berlin und von 1965 bis 1972 Bundestagsabgeordneter. In dieser Zeit schrieb er seine Memoiren "Ein unordentliches Leben" (1967).

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    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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