Fedor von Bock

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    deutscher Generalfeldmarschall; * 3. Dezember 1880 in Küstrin, † 5. Mai 1945 in Lensahn (Schleswig-Holstein)

    Fedor von Bock war im Ersten Weltkrieg Bataillonskommandant und Generalstabsoffizier. Er wurde in die Reichswehr übernommen, 1929 zum Generalmajor, 1938 zum Generaloberst befördert. Von Bock war Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Nord im Polenfeldzug und befehligte im Frankreichfeldzug die Heeresgruppe B zunächst gegen die Niederlande und Belgien, deren Kapitulationen er entgegennahm, dann beim Vorstoß zur Loire.

    Im Russlandfeldzug trug von Bocks Heeresgruppe Mitte die Hauptangriffslast. In der Winterkrise vor Moskau am 18. Dezember 1941 abgelöst, übernahm von Bock am 16. Januar 1942 die Heeresgruppe Süd, wurde aber nach Protesten gegen Hitlers Plan, Stalingrad und den Kaukasus zugleich anzugreifen, verabschiedet. Er kam bei einem Tieffliegerangriff ums Leben, nachdem er sich der Regierung Dönitz zur Verfügung gestellt hatte.

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