Faultiere

    Aus WISSEN-digital.de

    (Bradypodidae)

    Faultiere sind besonders gut an das Baumleben angepasst und kommen nur in den Tropenwäldern Südamerikas vor.

    Die Tiere haben eine Rumpflänge von 50 bis 70 Zentimetern und ein Gewicht zwischen drei und neun Kilogramm. Das ausgestorbene Riesenfaultier wurde sogar bis zu zwei Meter groß.

    Mit ihrem flachen, kurzen Kopf, den großen Augen und kleinen Ohren ähneln Faultiere den Halbaffen, bewegen sich allerdings nur im Zeitlupentempo voran. Sie hängen bis zu 18 Stunden pro Tag bewegungslos an ihren großen, kräftigen Sichelklauen, die ihnen sogar das Schlafen im Hängen ohne Muskelanstrengung ermöglichen. Ihr Haarkleid hat eine heuartige Struktur, dessen Graubraun ins Grünliche übergeht. Mit dieser Tarnfarbe und den langsamen Bewegungen sind sie im Gewirr der Regenwaldbäume von Feinden kaum auszumachen.

    Sie ernähren sich von Blättern, manchmal auch von Früchten und Wurzeln.

    Pro Jahr bringt das Weibchen nach einer Tragzeit von vier bis neun Monaten ein Junges zur Welt. Alle Faultiere sind gute Schwimmer und können bis zu 40 Jahre alt werden. Normalerweise erreichen sie jedoch nur eine Alter von ca. 15 Jahren.

    Systematik

    Familie aus der Unterordnung der panzerlosen Nebengelenktiere (Xenarthra) aus der Ordnung der so genannten Zahnlosen (Edentata) mit fünf Arten in zwei Unterfamilien.

    Unterfamilien:

    Zweifingerfaultier (Choloepus)

    Dreifingerfaultier (Bradypus)

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