Ereignis (EDV)

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    1. Auf dem Gebiet der Datenverarbeitung ist ein Ereignis ein grundlegender Bestandteil der Technik der ereignisgesteuerten Arbeitsweise. Bei ereignisorientierten Systemen führt das Programm nicht selbsttätig Aktionen aus, sondern nur wenn es aufgefordert wird (z.B. durch den Benutzer, durch das Betriebssystem oder ein anderes Programm bzw. Programmteile). Im Gegensatz dazu beinhaltet die prozedurorientierte Arbeitsweise die starre Abarbeitung von Programmen von oben nach unten.

    Beispiele für Ereignisse, die die Sendung von Nachrichten an die jeweils zuständigen Programme oder Programmteile veranlassen, sind das Klicken mit der Maustaste, ein Tastendruck auf der Tastatur oder Funktionen des Computers (zeitabhängiges Aktivieren des Bildschirmschoners). Das Programm bzw. der Programmteil wertet die angekommene Nachricht aus und reagiert darauf. Die spezifische Reaktion des betätigten Objektes wird als Ereignisprozedur bezeichnet. Es lassen sich - je nachdem, welche Vorgänge ablaufen - z.B. Daten-, Fehler-, Fenster-, Maus- und Tastaturereignisse unterscheiden.

    1. ein Vorgang in einem Netzwerk, beispielsweise das Anmelden oder Abmelden sowie der Zugriff auf Betriebsmittel oder deren Reservierung während der Sitzung eines Nutzers. Anhand der Ereignisse lassen sich mithilfe des Netzwerkadministrators die abgelaufenen Vorgänge nach der Sitzung rekonstruieren.

    KALENDERBLATT - 20. Januar

    1529 Martin Luther veröffentlicht den Kleinen Katechismus, das Enchiridion.
    1946 In Deutschland (Großhessen) finden die ersten freien Wahlen seit dem Ende der Weimarer Republik statt.
    1946 Rücktritt des französischen Ministerpräsidenten de Gaulle.



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